Kolumnen - Die Ereignisse von Erfurt

Ein Mord ist geschehen, mehrere Morde.
17 um genau zu sein, begangen aus einer Motivation heraus, über die die Gesellschaft nun rätselt.

Ich denke, es waren viele Faktoren, die diesen jungen Menschen zu dieser Greueltat getrieben hat.
Aber er hat gerne Ego-Shooter gespielt, was den Medien ausreicht dies als totalitären Grund zu sehen.

Es ist ja auch einfacher etwas, was man nicht kennt zu diffamieren. So war es früher und so ist es leider auch heute noch. Früher, vor 30 Jahren beispielsweise, war der Rock´n´Roll mit seiner ungewohnten Musikart am Verfall der Jugend schuld, heute sind es eben PC-Spiele und morgen wieder etwas Neues.

Wie kommt es dann, dass sich alle Medienberichte nur gegen "Tötungssimulationen" richten und nicht beispielsweise gegen Schützenvereine?

Dort wird mit richtigen Waffen geübt und geeifert, wer am genauesten schießen und treffen kann. Nicht umsonst war der Jugendliche in einem Schützen- und Polizeischiessverein. Deshalb hatte er sogar die Berechtigung diese Waffen zu besitzen und zu führen.

Hat sich damals die Jugend den Rock´n´Roll verbieten lassen?

Daher tretet dafür ein, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir keine mordlustigen Gewaltsüchtigen sind, sondern ganz normale Menschen mit einem Hobby, dem Spielen.

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